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Einführung

Ich habe eine Zecke. Sie, oder besser gesagt, er, hängt charmant und fett an meinem Busen und gedeiht von Tag zu Tag besser. Ja, es handelt sich um eine männliche Zecke, ein Prachtexemplar. Nun mag man sich fragen, warum ich ihn nicht einfach entferne, wenn ich doch weiß, dass er da ist. Einmal die Pinzette anlegen, ein kurzer Schmerz und weg ist das Biest. Doch so einfach ist das nicht. Zecken sind nicht nur hartnäckig, sondern auch irgendwie liebenswert. Sie verstehen sich gut darauf, ihrem Wirten zu schmeicheln, ihm vorzugaukeln, dass sie unentbehrlich sind und sich zugleich aufs dreisteste vollzusaugen. Zecken können durchaus angenehme Zeitgenossen sein, die das Leben kurzweiliger und oft auch spannender machen. Außerdem sind sie Meister der Tarnung. Allgemein bekannt sind der Rebell, der gegen Konsum und Kapitalismus ist, der verkannte Künstler, der kurz vor seinem Durchbruch steht, der glücklose Unternehmer, dem das Leben immer nur schlechte Karten zuspielt, oder der desillusionierte Idealist, der danach strebt, ein wirklich sinnvolles Leben zu führen, aber bei all dem Elend gar nicht weiß, wo er anfangen soll. Es gibt noch eine Vielzahl weiterer Zecken, der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. Auch ist nicht jede Zecke eine schlechte Zecke. Man hat von Symbiosen gehört, die gut funktionieren und wenn man es genau nimmt, sind vor allem in Wohlhabenderen Kreisen weibliche Zecken nicht nur geduldet, sondern regelrechtes Statussymbol. Trophy Wifes sind die Elite der Zecken.
5.4.16 18:18
 


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